Wichtige Presseinformation zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

aufgrund folgender Presseinformation der Stadt Wuppertal, möchten wir, das Team der OGGS Peterstraße, Sie bitten, dass auch Ihr Kind zur Anmeldung mit Mund-Nase-Bedeckung erscheint.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Trampenau, Schulleitung

PRESSEINFORMATION / 28.09.2020 / Seite 1 von 1

Trotz geänderter RKI-Kriterien für Schulen: Krisenstab empfiehlt weiterhin Maskentragen auch im Unterricht

Das Robert-Koch-Institut hat seine Definitionen zum Kontaktpersonen-Management verändert: Größere Klassen, in denen die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, gelten nun im Regelfall alle als Kontaktpersonen der Kategorie 1 (Quarantäne), wenn es unter ihnen einen bestätigten Fall eine Corona-Infektion gibt. Die RKI-Empfehlung gilt unabhängig davon, ob im Unterricht Alltagsmasken getragen wurden oder nicht. Bisher war ein konsequenter Einsatz von Masken im Unterricht für das Gesundheitsamt bei der Risikobewertung im Infektionsfall durchaus ein wichtiges Kriterium: Das Tragen der Masken hatte also positiven Einfluss auf die Frage, wer in Quarantäne muss. Dieses Argument für das Tragen der Masken fällt jetzt zumindest im Regelfall – bei größeren Gruppen in relativ engen Räumen – weg. Kein Wunder, dass erste Schulen nun bereits überlegen, nach den Herbstferien die freiwillige Selbstverpflichtung für Schüler und Lehrkräfte zu beenden.

Der Krisenstab der Stadt empfiehlt den Wuppertaler Schulen aber weiterhin dringend, auch im Unterricht weiterhin Masken tragen zu lassen. Auf den Fluren, in Gemeinschaftsräumen, auf den Schulhöfen und in den Bussen bleibt das Tragen einer Alltagsmaske ohnehin nach Coronaschutzverordnung vorgeschrieben.

Der Krisenstab betont gerade angesichts der wieder ansteigenden Infektionsraten, dass das Tragen einer Maske sinnvoll bleibt, um das Risiko einer Infektion im Regelbetrieb der Schulen wirksam zu mindern.

Die beiden Hauptübertragungswege von COVID 19 – über Tröpfchen und Aerosole in der Luft – sollten daher weiterhin durch Masken plus Lüften so gut wie möglich eingeschränkt werden.
Oberbürgermeister Andreas Mucke, der Leiter des Krisenstabs, Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig und Schuldezernent Dr. Stefan Kühn bitten daher alle Eltern und Schüler, das Tragen der Masken weiter beizubehalten. „Wir appellieren an die Schulleitungen die freiwilligen Regelungen aufrecht zu erhalten. Die Tatsache, dass wir bis heute, trotz zahlreicher einzelner Infektionsfälle unter Schülern, noch keine Infektionsketten innerhalb einer Schule feststellen mussten, ist ein starkes Zeichen für die Sorgfalt und Verantwortung, mit der die Infektionsschutzkonzepte in den Schulen täglich gelebt werden. Dafür danken wir allen Schülern, Schulleitungen und Kollegien. Die Masken bleiben ein wichtiges Element, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.“

Der Krisenstab verweist auch auf die Kommunen mit aktuell überschrittenen Frühwarn- oder Grenzstufen bei den Inzidenzwerten, also den Infektionsfällen je Woche auf 100.000 Einwohner. Dort wurde die Maskenpflicht im Unterricht als probates Mittel des Infektionsschutzes vielfach wieder ausgesprochen.

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